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Y1422LA Kriegskinder und Kriegsenkel

Beginn Do., 17.11.2022, 19:30 - 21:00 Uhr
Kursgebühr 8,00 €
Dauer 1x
Kursleitung Bettina von Uechtritz und Steinkirch
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Psychologische Spätfolgen der beiden Weltkriege
Medien und Forschung haben in den letzten Jahren zunehmend die psychischen Spätfolgen der traumatischen Erlebnisse der Kriegs- und Nachkriegsgeneration des 2. wie auch des 1. Weltkriegs wie Flucht und Vertreibung, Bombenhagel und Gewalt in den Mittelpunkt gerückt. Ihre Ergebnisse bestätigen das Erleben und die Beobachtungen von psychischen und psychosozialen Problemen in der vorherigen, aber auch noch in der jetzigen Generation.
Zu wenig beachtet worden ist aber bisher noch der Aspekt der sogenannten "braunen Pädagogik", also der Erziehungsideale, die unter dem nationalsozialistischen Regime viele Mütter und natürlich auch Väter leiteten, und die das Ausmaß der Traumatisierungen durch die Kriegserlebnisse maßgeblich verstärkten. Darauf wird die Dozentin in diesem Vortrag besonders eingehen.
Die Dozentin wird den Zusammenhang zwischen psychosozialen Problemen und den unverarbeiteten Erlebnissen - auch der kleinen Kinder der damaligen Zeit - bis in die nachfolgenden Generationen bis heute exemplarisch darstellen. Dieses Thema hat mittlerweile durch die weltweit stark zunehmenden Flüchtlingsströme auch nach Deutschland - wie in den letzten Jahren z.B. aus Syrien und dem Irak und jetzt natürlich auch aus der Ukraine, durch die vielfach traumatisierte Menschen zu uns kommen, neue Aktualität bekommen.



Kurs abgeschlossen

Kursort

Lange Str. 124
32791 Lage

Termine

Datum
17.11.2022
Uhrzeit
19:30 - 21:00 Uhr
Ort
Lange Str. 124, Lage, Technikum, Raum 107, Studio