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F1226AU-OC Opfererzählungen im politischen Diskurs

Beginn Mo., 09.03.2026, 19:00 - 20:30 Uhr
Kursgebühr gebührenfrei
Dauer 1x
Kursleitung Mario Gollwitzer
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Wenn wir an typische „Opfer“ denken, dann kommen uns Begriffe wie schwach, verwundbar, hilflos in den Sinn. Interessant ist daher, dass in den letzten Jahren populistische Bewegungen, Parteien und Politikerinnen bzw. Politiker mit der Figur des „Opfers“ spielen: Staatspräsidenten bezeichnen ihre Bürgerinnen und Bürger (und sich selbst) als „Opfer“ dubioser Machenschaften, krimineller Netzwerke oder inkompetenter Amtsvorgänger. In diesem Vortrag beleuchtet Mario Gollwitzer aus sozialpsychologischer Perspektive, was gerade für Populisten so attraktiv an „Opfernarrativen“ ist und wieso diese Narrative – zumindest für manche Menschen – ein besonderes Mobilisierungspotenzial haben.
Prof. Dr. Mario Gollwitzer ist Inhaber des Lehrstuhls für Sozialpsychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. In seinen Forschungsprojekten befasst er sich mit Themen rund um erlebte Ungerechtigkeit, etwa, ob (und wann) Rache süß ist und ob die Sensibilität für Ungerechtigkeit eine Persönlichkeitseigenschaft ist.
Anmeldungen bis spätestens um 12:00 Uhr, 2 Werktage vor Kursbeginn.

Den Zugangslink für den Online-Vortrag senden wir Ihnen rechtzeitig vor Beginn der Veranstaltung zu.




Prof. Dr. Mario Gollwitzer


Kursort




Termine

Datum
09.03.2026
Uhrzeit
19:00 - 20:30 Uhr
Ort
Online